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„Von frisch Verliebten wird erwartet, dass sie verträumt und vergesslich sind. Von Trauernden wird erwartet, dass sie sich einsam fühlen und häufig weinen. Müttern wird eine »Einarbeitungsphase« von einigen Wochen zugestanden. Danach wird von ihnen Gelassenheit und Kompetenz erwartet. Wäre es nicht viel realistischer, von einer jungen Mutter zu erwarten, dass sie unvorbereitet, ängstlich, verwirrt und extrem emotional ist – mindestens die ersten sechs Monate lang?“

Was Mütter tun-besonders, wenn es wie nichts aussiehtNaomi Stadlen


Wie lange trinkt ein Baby?


Sie können während des Stillens zwei Saugmuster beobachten. Einmal Phasen, in denen das Baby schnell und aktiv saugt und Sie es rhythmisch ziehen und schlucken hören; und dann wieder Phasen, in denen es langsamer nuckelt. Das Kind löst beim Stillen mehrmals den Milchspendereflex aus, durch den neue Milch in die Milchgänge gepresst wird. Manche Mütter spüren dies als eine Art Kribbeln in der Brust. Dass Milch fließt, erkennen Sie an den Schluckgeräuschen und daran, dass sich Ohren und Kiefer des Babys rhythmisch bewegen. Bei vielen Kindern sieht man im Mundwinkel Milchtropfen.
Unter Säuglingen gibt es kleine Schnelltrinker, die in den ersten Wochen kaum zehn Minuten pro Seite benötigen. Es gibt ganz gemütliche Genießer, die mindestens eine halbe Stunde und länger pro Seite trinken, und wieder andere Babys liegen irgendwo dazwischen. Oft lassen sich in den ersten Wochen zwischen Anlegen, Wickeln und wieder Anlegen ein Anfang oder ein Ende des Stillens gar nicht definieren. Das ist ganz normal. Solange ein Baby gesund ist und gut zunimmt, darf es im ganz eigenen Tempo trinken. Nach einigen Wochen wird sich das Stillen immer besser einspielen und Sie beide werden zu einem routinierten Stillteam. Wenn Sie unsicher wegen des Stillverhaltens sind, können Sie sich gerne bei einer Stillberaterin rückversichern.

Infoblatt: Trinkt mein Baby genug Milch

 

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