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„Die Mutter sehnt sich oft verzweifelt nach Schlaf, hat sich jedoch entschieden, ihr Baby zu trösten, wenn es sie nachts braucht. Ich habe mit vielen Müttern gesprochen, die ihren eigenen Schlaf geopfert haben und nachts unzählige Male aufgewacht sind, weil ihr Baby nach ihnen schrie…Eine Mutter, die entschieden hat, ihren Schlaf zu opfern, verdient für ihr großzügiges Bemuttern Respekt und Bewunderung.“

Was Mütter tun-besonders, wenn es wie nichts aussieht Naomi Stadlen


Die Signale des Babys


Ein gesundes und reif geborenes Kind zeigt in der Regel von alleine, wann es trinken möchte. Seine eigene innere Uhr richtet sich nach seinem individuellen Hungergefühl. Diese Zeichen helfen Ihnen, den Bedarf Ihres Babys zu erkennen:

Frühe Signale:

  • Suchen: Das Baby öffnet seinen Mund und bewegt den Kopf hin und her
  • Saugen: Es streckt die Zunge heraus, leckt an den Lippen, saugt an den Fingern (beim größeren Stillkind bedeutet das Saugen an den Händen auch Spiel und Neugier)
  • Unruhe: Es bewegt Arme und Beine, führt die Hände in Richtung Mund.

Späte Signale:

  • Anspannung: Es hat eine angespannte Körperhaltung, die Fäuste sind geballt, es zappelt und bewegt sich.
  • Weinen: Es hat einen roten Kopf und ist sehr aufgeregt, es schreit.

Wenn Sie ganz frühzeitig auf die ersten Signale reagieren, kann Ihr Baby besser ansaugen und ruhiger trinken. Falls Ihr Baby bereits sehr aufgeregt sein und weinen sollte, beruhigen Sie es kurz und legen es dann direkt an. Sie können Ihrem Baby die Brust geben, wann immer Sie es für richtig halten. Es kann einige Wochen dauern, bis Sie die Zeichen Ihres Kindes verstehen. Falls Sie unsicher sind, ob Ihr Kind stillen möchte oder nicht, dann können Sie einfach ausprobieren und ihm die Brust anbieten. Sie können nicht zu oft anlegen. Wenn Ihr Baby an die Brust wollte, dann wird es saugen; und wenn nicht, dann zeigt es das deutlich. Es ist auch ganz normal, wenn ein Kind zur Beruhigung an der Brust saugt. Ein gesundes und gut zunehmendes Kind darf auch an der Brust einschlafen. Solange es Ihnen als Mutter damit gut geht, genießen Sie ganz ohne Druck diese Kuschelzeiten und gönnen Sie es sich, solange auch selbst die Füße hochzulegen und auszuruhen. Auch wenn die Brust unvermittelt spannt, kribbelt oder zu tropfen beginnt, können Sie Ihr Baby anlegen, um sich Erleichterung zu verschaffen.

Alles Wichtige für die ersten Stillwochen in Bildern: Stillcomic

 

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Kinder brauchen uns auch nachts
Sybille Lüpold



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